Beihilfe für Beamte in Bremerhaven – Fragen & Antworten | Uwe Kerner HanseMerkur
Beihilfe für Beamte
Als HanseMerkur-Generalvertreter beantworte ich Ihnen die wichtigsten Fragen zur Beihilfe: Beihilfesätze, passende PKV-Tarife, Kosten und was sich bei Heirat, Kindern oder im Ruhestand ändert.
50–80 %
übernimmt Ihr Dienstherr
ab 254 €
PKV-Beitrag/Monat* bei 50 % Beihilfe
0 €
Kosten für die Beratung
Ihr Beihilfesatz bestimmt Ihren PKV-Anteil
Personengruppe
Beihilfesatz
Ihr PKV-Anteil
Beamtenanwärter / Beamte ohne Kinder
50 %
50 % der Kosten
Beamte mit 2+ Kindern
70 %
30 % der Kosten
Versorgungsempfänger (Pensionäre)
70 %
30 % der Kosten
Ehepartner ohne eigenes Einkommen
70 %
30 % der Kosten
Kinder
80 %
20 % der Kosten
Der genaue Satz kann je nach Bundesland leicht abweichen. Beispiel: Arztrechnung 200 € bei 50 % Beihilfe → Beihilfe zahlt 100 €, Ihre PKV zahlt die restlichen 100 €.
Ideal für Richter, höheren Dienst, Privatarztstatus
Für Beamtenanwärter und Referendare gibt es zusätzlich den günstigen Einsteigertarif KB – Umstufung nach der Ausbildung ohne erneute Gesundheitsprüfung.
Häufige Fragen zur Beihilfe
Die Beihilfe ist eine staatliche Kostenerstattung für Beamte im Krankheitsfall. Ihr Dienstherr übernimmt einen festgelegten Prozentsatz Ihrer Arztrechnung – die private Krankenversicherung (PKV) deckt den Rest. Sie brauchen deshalb keine 100-%-Vollversicherung wie Angestellte, sondern nur eine Restkostenversicherung für den nicht gedeckten Anteil. Das macht den PKV-Beitrag für Beamte deutlich günstiger.
Typische Beihilfesätze: Beamtenanwärter und Beamte ohne Kinder 50 %, Beamte mit 2 oder mehr Kindern 70 %, Versorgungsempfänger (Pensionäre) 70 %, Ehepartner ohne eigenes Einkommen 70 %, Kinder 80 %. Der genaue Satz kann je nach Bundesland leicht abweichen. Zieht ein Beamter in ein anderes Bundesland um oder ändert sich der Familienstatus, kann sich der Beihilfesatz ändern.
Ein Rechenbeispiel bei 50 % Beihilfe: Arztrechnung über 200 €. Die Beihilfe zahlt 100 €, Ihre PKV zahlt die restlichen 100 € (= 50 %). Sie versichern also nur den Anteil, den die Beihilfe nicht übernimmt. Bei 70 % Beihilfe (z. B. nach Heirat und 2 Kindern) versichern Sie entsprechend nur noch 30 % Ihrer Kosten – der PKV-Beitrag sinkt dann spürbar.
Für Beamte gibt es zwei speziell auf die Beihilfe zugeschnittene Tarife: Be Fit Smart (attraktives Preis-Leistungs-Verhältnis, modular aufgebaut, Erstattung bis zu den GOÄ/GOZ-Höchstsätzen) und Be Fit Best (erstklassige Leistungen, Erstattung auch über die GOÄ/GOZ-Höchstsätze hinaus, besonders empfehlenswert für Richter, höheren Dienst und Beamte mit hohem Einkommen).
Beispielrechnung für Eintrittsalter 30 Jahre bei 50 % Beihilfe:
Tarif
ohne Rabatt
mit 10 % Gesundheitsrabatt
Be Fit Smart
ca. 267 €/Monat
ca. 254 €/Monat
Be Fit Best
ca. 295–320 €/Monat
ca. 280 €/Monat
Der Beitrag deckt nur den nicht von der Beihilfe gedeckten Restanteil. Bei 70 % Beihilfe sinkt der Beitrag entsprechend deutlich, da nur noch 30 % der Kosten versichert werden müssen. Der genaue Beitrag hängt von Alter, Beihilfesatz, gewählter Stufe und Gesundheitszustand ab.
Ja. Durch Heirat kann der Beihilfesatz steigen, z. B. von 50 % auf 70 %. Kinder sind zu 80 % beihilfeberechtigt. In all diesen Fällen lässt sich der PKV-Tarif bei HanseMerkur ohne erneute Gesundheitsprüfung anpassen – Ihr bisheriger Gesundheitszustand bleibt anerkannt. Das Gleiche gilt bei einem Stellenwechsel in ein anderes Bundesland, wenn sich dadurch das Beihilferecht ändert.
Beamtenanwärter und Referendare haben bereits Beihilfeanspruch, oft aber ein knappes Budget. HanseMerkur bietet dafür einen speziellen, günstigen Einsteigertarif (KB). Am Ende der Ausbildung oder des Studiums erfolgt bei der Übernahme zum Beamten auf Lebenszeit automatisch die Umstufung in Be Fit Smart oder Be Fit Best – ohne erneute Gesundheitsfragen, Ihr bisheriger Gesundheitszustand bleibt anerkannt.
Wer freie Heilfürsorge bezieht (z. B. Soldaten, Bundespolizisten, Feuerwehrbeamte oder Polizisten bestimmter Länder), bekommt vom Dienstherrn zunächst 100 % der Gesundheitskosten getragen – eine private Krankenvollversicherung ist dann zunächst nicht nötig. Zwei Dinge sind trotzdem zu beachten: Erstens muss eine Pflegepflichtversicherung eigenständig abgeschlossen werden. Zweitens erhalten viele Beamte später, z. B. nach der Probezeit, Beihilfe statt freier Heilfürsorge – dann wird eine PKV nötig.
Im Ruhestand ändert sich der Beihilfestatus: Als Versorgungsempfänger (Pensionär) steigt der Beihilfesatz in der Regel von 50 % auf 70 %. Das bedeutet für die PKV: Der Versicherungsanteil sinkt von 50 % auf 30 %, der Beitrag wird entsprechend angepasst – ohne Gesundheitsprüfung. Zusätzlich gibt es Altersvorsorge-Bausteine wie BEN (senkt den PKV-Beitrag ab einem bestimmten Alter um einen festen Betrag) und SBE (reduziert die jährliche Eigenbeteiligung auf null), die sich günstig in jungen Jahren abschließen lassen und im Alter entlasten.
Die Beihilfe übernimmt Behandlungskosten, wenn Krebs bereits diagnostiziert ist, sowie medizinisch notwendige Diagnostik bei einem Verdacht. Reine Vorsorge-IGeL-Leistungen wie den PanTum-Detect-Bluttest zahlt die Beihilfe dagegen nicht – hier sind Beamte Selbstzahler (ca. 400–600 €/Jahr). HanseMerkur bietet dafür den Zusatzbaustein BKZY, auch für Beamte und PKV-Versicherte abschließbar, ab 19,83 €/Monat inklusive jährlichem PanTum Detect und PET/CT bei Verdacht.
Beamte profitieren von einer garantierten BRE nach Absicherungshöhe: bis zu 1.200 € zurück nach einem leistungsfreien Jahr, vertraglich garantiert und nicht nur aus Überschüssen. Zusätzlich gibt es eine erfolgsabhängige, gestaffelte BRE: 200 € nach 1 Jahr, 300 € nach 2 Jahren, 400 € nach 3 Jahren, ab 4 Jahren 500 € (begrenzt auf den halben Jahresbeitrag). Stationäre Leistungen, gesetzliche Vorsorge und die jährliche Zahnprophylaxe beeinflussen die BRE nicht. Auch Rechnungen bei der Beihilfe können unabhängig davon jederzeit eingereicht werden.
Ja. Uwe Kerner, HanseMerkur-Generalvertreter, berät Beamte und Beamtenanwärter kostenlos und unverbindlich zu Beihilfe und passendem PKV-Tarif – persönlich, per Telefon oder per E-Mail.
Nehmen Sie Kontakt mit mir auf – per Telefon 0471/9009546 oder per E-Mail uwe.kerner@hansemerkur.de. Im Beratungsgespräch wird anhand Ihres persönlichen Beihilfesatzes, Alters und Ihrer gewünschten Absicherungsstufe der passende Tarif (Be Fit Smart, Be Fit Best oder der Einsteigertarif KB für Anwärter) berechnet.
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Kostenlose und unverbindliche Beratung durch Uwe Kerner, HanseMerkur-Generalvertreter. In der Regel Rückmeldung innerhalb von 24 Stunden.
*Beispielbeitrag Be Fit Smart, Eintrittsalter 30 Jahre, 50 % Beihilfe, mit Gesundheitsrabatt. Alle Angaben Stand 08/2026. Tarife und Beiträge vorbehaltlich aktueller HanseMerkur-Konditionen.
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