Berufsunfähigkeit: Die 5 häufigsten Irrtümer

„Mir passiert schon nichts“ – und andere gefährliche Annahmen

Jeder vierte Berufstätige in Deutschland wird vor dem Rentenalter berufsunfähig. Dennoch halten sich hartnäckige Irrtümer rund um das Thema. Hier sind die fünf häufigsten:

Irrtum 1: „Der Staat zahlt, wenn ich nicht mehr arbeiten kann“

Die gesetzliche Erwerbsminderungsrente gibt es nur bei voller Erwerbsminderung – also wenn Sie weniger als 3 Stunden täglich irgendeiner Arbeit nachgehen können. Und selbst dann: Die Rente beträgt oft nur 30–40 % des letzten Nettoeinkommens.

Irrtum 2: „BU trifft nur körperliche Berufe“

Falsch. Die häufigsten BU-Ursachen sind psychische Erkrankungen (ca. 30 %), gefolgt von Erkrankungen des Bewegungsapparats. Bürojobs bieten keinen Schutz.

Irrtum 3: „Ich bin zu jung dafür“

Gerade junge Menschen profitieren am meisten: günstiger Beitrag, lange Absicherungsdauer, keine Vorerkrankungen die zu Ausschlüssen führen.

Irrtum 4: „50 % Berufsunfähigkeit reicht nicht für die Rente“

Bei guten BU-Tarifen gilt: Wer zu 50 % oder mehr berufsunfähig ist, erhält die volle vereinbarte Rente – unabhängig davon, ob er noch teilweise arbeiten kann.

Irrtum 5: „BU ist zu teuer“

Ein 25-Jähriger zahlt für 1.500 EUR BU-Rente oft unter 60 EUR/Monat. Im Vergleich zu dem, was auf dem Spiel steht – das gesamte zukünftige Arbeitseinkommen – ist das verschwindend gering.

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