Für Selbstständige ist eine Berufsunfähigkeitsabsicherung besonders wichtig – denn anders als Angestellte haben Sie keinen gesetzlichen Schutz bei Berufsunfähigkeit. Fällt das Einkommen weg, gibt es kein Auffangnetz durch die gesetzliche Rentenversicherung.
Die Faktenlage
- 43 % aller Erwerbstätigen (20–50 Jahre) werden im Laufe ihres Berufslebens berufsunfähig
- Häufigste Ursachen: psychische Erkrankungen (ca. 34 %), Rückenleiden (ca. 20 %), Krebs (ca. 17,5 %)
- Über 90 % der Fälle sind krankheitsbedingt, nicht unfallbedingt
Was Selbstständige besonders beachten sollten
Ohne Arbeitgeber, der eine Entgeltfortzahlung leistet oder Nachweise liefert, müssen Selbstständige den Einkommensausfall und die Berufsunfähigkeit selbst nachweisen – eine saubere, präzise Tätigkeitsbeschreibung im Antrag ist hier besonders wichtig. Als Faustregel für die Absicherungshöhe gilt: 70–80 % des bisherigen Nettoeinkommens.
Nächster Schritt
Wie hoch Ihr individueller Bedarf ist, ermitteln Sie mit dem BU-Bedarfsrechner. Für den Vertrag selbst ist außerdem die Nachversicherungsgarantie ein wichtiges Merkmal, gerade wenn sich Ihr Einkommen als Selbstständiger noch verändern kann.
Persönliche Beratung
Diese Absicherung braucht eine Gesundheitsprüfung – ein Sofort-Online-Abschluss ist hier nicht möglich. Jetzt unverbindlich einen Beratungstermin vereinbaren.
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