Ernährung am Arbeitsplatz

Kurz erklärt: Was und wie regelmäßig Beschäftigte während der Arbeitszeit essen, wirkt sich direkt auf Konzentration und Energielevel im Arbeitsalltag aus – und ist einer der Bereiche, in denen Betriebe mit überschaubarem Aufwand ansetzen können.

Woran orientiert sich gesunde Ernährung?

Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) hat ihre bekannten „10 Regeln“ 2024 zu den DGE-Empfehlungen weiterentwickelt, ergänzt um den DGE-Ernährungskreis. Kernpunkte: Lebensmittelvielfalt genießen, täglich Gemüse und Obst („5 am Tag“), Vollkorn bevorzugen, gesundheitsfördernde Fette nutzen, Zucker und Salz einsparen, vor allem Wasser trinken, schonend zubereiten und auf ein gesundes Gewicht achten.

Warum das im Betrieb relevant ist

Eine ausgewogene Mittagsmahlzeit unterstützt einen stabilen Blutzuckerspiegel und wirkt sich dadurch günstiger auf Konzentration und Leistungsfähigkeit am Nachmittag aus als stark zucker- oder fetthaltige Mahlzeiten. Für Betriebe ist das vor allem dort relevant, wo es überhaupt keine Struktur für die Mittagsverpflegung gibt – etwa bei Schichtarbeit oder Außendiensttätigkeiten.

Was können Betriebe tun?

Wo Sie Unterstützung finden: Wenden Sie sich an einen zertifizierten Ernährungsberater (Verband: VDOE – Verband der Diätassistenten und Ernährungsberater).

Quellen: Deutsche Gesellschaft für Ernährung (dge.de).

Häufige Fragen
Sie lösten 2024 die ’10 Regeln‘ ab und umfassen u.a. Lebensmittelvielfalt, ‚5 am Tag‘ Obst/Gemüse und Vollkornbevorzugung.
Eine ausgewogene Mahlzeit stabilisiert den Blutzuckerspiegel, was sich günstig auf die Konzentration auswirkt.

Weitere Themen: Betriebliche Gesundheitsförderung

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