Work-Life-Balance im Betrieb

Kurz erklärt: Die Vereinbarkeit von Beruf mit Kinderbetreuung oder der Pflege von Angehörigen ist für viele Beschäftigte eine der größten Alltagsbelastungen – mit direkten Auswirkungen auf Verfügbarkeit und Leistungsfähigkeit im Job.

Wie groß ist das Thema Pflege?

Rund 65 % der pflegenden Angehörigen in Deutschland sind gleichzeitig berufstätig. 71 % von ihnen geben an, dass die Vereinbarkeit von Pflege und Erwerbstätigkeit eine große Herausforderung darstellt (Bundesgesundheitsblatt-Studie). Das Thema betrifft also nicht nur Einzelfälle, sondern einen erheblichen Teil der Belegschaft in jedem Betrieb.

Gesetzlicher Rahmen bei Pflege

Das Pflegezeitgesetz (PflegeZG) und das Familienpflegezeitgesetz kennen drei Stufen:

Gerade kleinere Betriebe unter 15 bzw. 25 Mitarbeitenden sind bei den längeren Freistellungsformen gesetzlich nicht verpflichtet – können freiwillige Regelungen aber als Standortvorteil nutzen.

Was können Betriebe tun?

Wo Sie Unterstützung finden: Wenden Sie sich an Ihren lokalen Pflegestützpunkt oder Ihre Kita-Vermittlungsstelle.

Quellen: Bundesgesundheitsblatt – Gesundheitsforschung – Gesundheitsschutz (springer.com), gesetze-im-internet.de (PflegeZG), Bundesministerium für Gesundheit (bundesgesundheitsministerium.de).

Häufige Fragen
Bis zu 10 Tage kurzzeitig, bis zu 6 Monate Pflegezeit (ab 15 Beschäftigten) oder bis zu 24 Monate Familienpflegezeit (ab 25 Beschäftigten).
Rund 65 %.

Weitere Themen: Betriebliche Gesundheitsförderung

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