
Sterbegeldversicherung – für den Ernstfall vorsorgen
Ein Thema, über das niemand gerne spricht – und gerade deshalb bleibt es oft ungeklärt: Wer trägt die Kosten einer Bestattung, wenn es soweit ist? Eine Sterbegeldversicherung sorgt dafür, dass Ihre Angehörigen im Trauerfall nicht zusätzlich finanziell belastet werden.
Wer zahlt eigentlich noch Sterbegeld?
Die weit verbreitete Annahme, die Krankenkasse oder Rentenversicherung würde die Bestattung bezahlen, stimmt so nicht mehr:
- Gesetzliche Krankenversicherung: zahlt seit dem 1.1.2004 kein Sterbegeld mehr (früher bis zu 525 €)
- Deutsche Rentenversicherung: kein klassisches Sterbegeld, aber das sogenannte Sterbevierteljahr – drei Monate volle Rente als Vorschuss für Hinterbliebene
- Gesetzliche Unfallversicherung: zahlt 6.420 € – aber nur bei einem tödlichen Arbeits- oder Wegeunfall bzw. einer Berufskrankheit
- Arbeitgeber/Dienstherr: nur, wenn tariflich oder vertraglich geregelt; für Ehepartner von Bundesbeamten gesetzlich vorgesehen
Für die meisten Menschen bedeutet das: Ohne eigene Vorsorge bleiben die Kosten komplett bei den Angehörigen hängen.
Was eine Bestattung heute kostet
Schon eine schlichte Beisetzung kostet heute 6.000 € oder mehr – je nach Bestattungsart, Region und Wünschen auch deutlich mehr. In Deutschland gilt zudem eine Beerdigungs- und Friedhofspflicht: Die Bestattung selbst lässt sich also nicht vermeiden, die Kosten dafür ebenso wenig.
Wie die Sterbegeldversicherung funktioniert
Mit einer privaten Sterbegeldversicherung legen Sie eine individuelle Versicherungssumme fest – bis zu 20.000 €, je nachdem, was Sie absichern möchten. Die Leistung wird im Todesfall an die von Ihnen benannte Person ausgezahlt und ist steuerfrei. Ein 40-Jähriger zahlt für eine Summe von 3.000 € beispielsweise ab 7,16 € im Monat.
- Individuelle Versicherungssumme, frei wählbar
- Ohne Gesundheitsprüfung abschließbar
- Sofortige volle Leistung ohne Wartezeit bei Unfalltod
- Versicherungssumme ist steuerfrei
Direkt online berechnen und abschließen
Sterbegeldversicherung online berechnen →Sie möchten Ihre persönliche Situation lieber vorher besprechen – etwa welche Summe für Sie sinnvoll ist? Dann melden Sie sich gerne direkt bei mir.
Fragen? Schreiben Sie mir
Häufige Fragen zur Sterbegeldversicherung
Zahlt die Krankenkasse noch Sterbegeld?
Nein. Die gesetzliche Krankenversicherung zahlt seit dem 1.1.2004 kein Sterbegeld mehr (früher bis zu 525 €). Die Deutsche Rentenversicherung zahlt kein klassisches Sterbegeld, aber das Sterbevierteljahr – drei Monate volle Rente als Vorschuss für Hinterbliebene. Die gesetzliche Unfallversicherung zahlt 6.420 €, aber nur bei einem tödlichen Arbeits- oder Wegeunfall bzw. einer Berufskrankheit.
Was kostet eine Bestattung?
Schon eine schlichte Beisetzung kostet heute 6.000 € oder mehr – je nach Bestattungsart, Region und Wünschen auch deutlich mehr. In Deutschland gilt zudem eine Beerdigungs- und Friedhofspflicht.
Wie funktioniert die Sterbegeldversicherung?
Sie legen eine individuelle Versicherungssumme fest – bis zu 20.000 €. Die Leistung wird im Todesfall an die von Ihnen benannte Person ausgezahlt und ist steuerfrei. Der Abschluss ist ohne Gesundheitsprüfung möglich, bei Unfalltod besteht sofort voller Schutz ohne Wartezeit.
Weitere Themen
- Altersvorsorge & Rente – Fragen & Antworten
- Berufsunfähigkeitsversicherung
- Private Krankenversicherung
Über den Autor
Uwe Kerner
Generalvertreter der HanseMerkur in Bremerhaven. Seit über 30 Jahren in der Versicherungsberatung, Schwerpunkt Kranken- und Altersvorsorge. Mehr über mich
